Hundetagebuch – Luna

Die liebe Phalène… hat mal wieder Quasselwasser getrunken – und sich ein klitzekleines bisschen verzettelt 🙂 Macht nix, dann erzähle ich halt den Rest.

Am Dienstag hatten wir wider Erwarten frei. Frauchen hatte erzählt, dass es wieder Projekttage geben würde, aber nicht erwähnt was das für Phalène und mich bedeutet – frei am Dienstag, Schulbesuch am Mittwoch 🙂 Uns egal. Wir sind ja flexibel. Am Mittwoch waren wir zum ersten Mal in der Klasse von Frauchens Kollegen. Mit dem hatte sie vor zwei Jahrne schonmal eine Klasse zusammen unterrichtet – da war dieses Mädchen drin… ihr erinnert euch? Das Mädel, das so lange gebraucht hat, bis es seine Gefühle ein bisschen besser kanalisieren konnte… Phalènes Mädel 🙂

Jetzt hat der Kollege eine neue Klasse mit neuen Schülern, mit denen hatten wir noch nie zu tun. Doch – halt!! In dieser Klasse ist der Junge, der anfangs so panische Angst vor Hunden hatte, mit dem wir uns ein Jahr lang regelmäßig getroffen haben, bis er sich getraut hat uns zu streicheln und uns Leckerchen zu geben.

Äh… kann es sein, dass ich mich gerade auch verzettele…? Eigentlich wollte ich nur kurz berichten, dass wir für zwei Stunden diese Klasse besucht haben. Zwar hatten alle vorher die Hunderegeln gelernt – aber Mann! Das ist schon ein Riesenunterschied, ob wir zu Schülern kommen, die uns kennen (und die die Regeln kennn – nein: die die Regeln beherzigen!) – oder zu Jungs und Mädels, die einfach alle nur zu uns auf die Decke wollen, um uns zu streicheln! Puh, das war gar nicht so einfach für Frauchen – dazu musste sie noch ungefähr eine Million Fragen beantworten, warum wir so dünn sind, welche Tricks wir können, wo sie uns gekauft hat, warum wir keine Rolle machen, wie schnell wir rennen können, was wir machen wenn Frauchen in den Schule ist… und, und, und… Cool war, dass alle mega interessiert waren und wirklich hoch konzentriert zuhörten. Schade war, dass wir außer der Leckerchen-Runde (dreißig Hände! – in jeder zweiten ein Leckerchen! – jammjamm!!!) nichts mehr mit den Schülern machen konnten… doch – den Beintunnel! Allerdings hat Frauchen zwei Gruppen gemacht, einmal sieben, einmach acht Schüler- so konnten wir hin und zurück durch einen Beintunnel flitzen. Und dafür dass wir das ewig schon nicht mehr gemacht hatten, hat´s ganz gut geklappt; Phalène ist zwar einmal außen vorbei – aber beim zweiten Mal wie die Wutz dem Leckerchen hinterher, das Frauchen in den Tunnel gekullert hat 🙂

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von schulhunde Veröffentlicht in Aktuelles

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